Alles über den VOD-Service Excite Wister und seine innovativen Funktionen

Man erhält eine Bestätigungs-SMS, kann sich aber nicht erinnern, irgendetwas validiert zu haben, und die Mobilfunkrechnung zeigt eine Zeile „VOD Excite Wister“ für ein paar Euro an. Dieses Szenario taucht regelmäßig in den Hilfeforen der französischen Anbieter auf. Hinter dieser Abrechnungszeile verbirgt sich ein Video-on-Demand-Dienst, der über den Internet+-Mobilmechanismus vertrieben wird, ein Zahlungsmittel, das sowohl praktische Fragen als auch Frustrationen aufwirft.

Internet+-Mobilabrechnung: Der Mechanismus, der Wister-Abonnenten in die Falle lockt

Bevor wir über den Katalog oder die Funktionen sprechen, müssen wir verstehen, wie das Abonnement auf der Rechnung erscheint. Wister nutzt die Direct Carrier Billing (DCB), ein System, das es ermöglicht, einen digitalen Kauf direkt auf die Mobilfunknummer abzurechnen, ohne Kreditkarte. Der Telekommunikationsanbieter fungiert als Zahlungsintermediär.

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Konkret kann ein Klick auf ein Werbebanner oder eine für Mobilgeräte optimierte Webseite ein Abonnement auslösen. Die Telefonnummer wird automatisch über das Datennetz übermittelt. Manchmal reicht eine schnelle, sogar mehrdeutige Bestätigung aus, damit der wiederkehrende Abzug beginnt.

Es ist dieser extrem vereinfachte Abonnementsprozess, der die Mehrheit der Beschwerden auslöst. Viele Nutzer entdecken das Abonnement, während sie ihre Rechnung durchsehen, ohne sich bewusst zu sein, dass sie ihre Zustimmung gegeben haben. Um den VOD Excite Wister-Dienst im Detail zu entdecken, muss man zunächst wissen, dass man oft über den Betreiber-Zahlungsweg einsteigt, nicht durch eine bewusste Wahl im App-Store.

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Mann, der einen VOD-Katalog auf einem Tablet in einem modernen Schlafzimmer betrachtet

VOD-Inhalte von Wister: Was der Katalog wirklich bietet

Der Katalog von Wister umfasst mehrere Kategorien von Videos auf Abruf. Es gibt allgemeine Unterhaltung, Serien und einen Teil von Inhalten für Erwachsene, was den Begriff „excite“ in einigen Varianten des Dienstes erklärt.

Afrikanische Serien und regionale Inhalte

Wister hat Verbreitungsvereinbarungen mit Unternehmen unterzeichnet, die die Rechte an Serien besitzen, die in Westafrika produziert wurden. Abonnenten in Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Senegal oder Kamerun haben Zugang zu lokalen Produktionen wie Taximan Kpakpato oder Le Binguiste. Diese Ausrichtung auf regionale Inhalte unterscheidet Wister von allgemeinen VOD-Plattformen, die diese Märkte weitgehend ignorieren.

Integriertes Werbemodell

Ein Teil des Katalogs ist kostenlos zugänglich, finanziert durch Werbung. Wister kombiniert kostenpflichtiges Abonnement und freien Zugang mit Werbung, ein hybrides Modell, das es ermöglicht, die Reichweite zu erweitern und gleichzeitig nicht zahlende Nutzer zu monetarisieren. Die Rückmeldungen zu diesem Punkt variieren: Einige zahlende Abonnenten berichten dennoch von der Präsenz von Werbung.

Kündigung VOD Excite Wister: Die konkreten Schritte zur Abmeldung

Die Kündigung konzentriert sich auf die meisten Suchanfragen zu diesem Dienst. Hier sind die Optionen, die funktionieren, getestet und dokumentiert von den Nutzer-Communities.

  • Wister direkt kontaktieren: Eine E-Mail senden oder das Kontaktformular auf wister.fr nutzen, um die Kündigung zu beantragen und gegebenenfalls eine Rückerstattung der letzten Abzüge zu verlangen
  • Den Kundenservice des eigenen Mobilfunkanbieters (Orange, SFR, Bouygues, Free) anrufen, um ein unerwünschtes Internet+-Abonnement zu melden und die Blockierung dieser Abrechnungsart zu beantragen
  • Das Wort STOP per SMS an die auf der Rechnung angegebene Kurznummmer senden, wenn es erwähnt wird
  • Die Blockierung von Internet+-Käufen im Kundenbereich des Anbieters aktivieren, um zukünftige Abonnements über diesen Kanal zu verhindern

Die Internet+-Blockierung beim Anbieter bleibt die zuverlässigste Maßnahme auf lange Sicht. Ohne diese Aktivierung könnte ein neuer Drittanbieter erneut auf der Mobilfunkrechnung auftauchen.

Paar, das einen Film auf einer VOD-Plattform von einem Laptop in der Küche auswählt

Französische Regulierung zu DCB-Abonnements: Was den Verbraucher schützt

Seit 2023 haben die ARCEP und die DGCCRF die Überwachung der Zahlungen über die Betreiberrechnung verstärkt. Die Kontrollen konzentrieren sich auf drei spezifische Aspekte:

  • Die Klarheit der Preisangaben zum Zeitpunkt des Abonnements
  • Der Nachweis der ausdrücklichen Zustimmung des Abonnenten
  • Die Einfachheit der Kündigung, die ebenso einfach sein muss wie das Abonnement

Diese Anforderungen sind Teil des Kampfes gegen versteckte Abonnements auf Mobilgeräten. Das europäische Digital Services Act (DSA) und die Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken fügen eine zusätzliche Ebene der Wachsamkeit hinzu, insbesondere für Dienste mit Erwachsenen-Inhalten, die über ein Smartphone zugänglich sind.

In der Praxis kann man, wenn man der Meinung ist, ohne echte Zustimmung abonniert worden zu sein, den Mediator für elektronische Kommunikation anrufen, nachdem man die Möglichkeiten beim Anbieter und beim Dienstleister ausgeschöpft hat. Die DGCCRF führt regelmäßig Kontrollkampagnen zu solchen Diensten durch.

Wister im Vergleich zu klassischen VOD-Plattformen: Eine besondere Positionierung

Wister mit Netflix oder Prime Video zu vergleichen, macht nicht viel Sinn. Der Vertriebsweg (Betreiberabrechnung), die Art der Inhalte (regional, für Erwachsene, Kurzunterhaltung) und das Geschäftsmodell (DCB + Werbung) platzieren diesen Dienst in einer anderen Kategorie.

Die Zielgruppe von Wister befindet sich eher in frankophonen Ländern Afrikas und unter mobilen Nutzern, die keine Kreditkarte mit einem Streaming-Dienst verbunden haben. Die Zahlung über die Betreiberrechnung beseitigt die Hürde der Kreditkarte, was einen Markt eröffnet, den die großen Plattformen noch nicht systematisch abdecken.

Diese Zugänglichkeit hat einen Nachteil: Der wenig transparente Abonnementsprozess bleibt die Hauptbeschwerde gegenüber dem Dienst. Solange die Zustimmung der Nutzer nicht klarer formuliert wird, wird der Ruf des Dienstes durch Berichte über unerwünschte Abonnements in Foren und bei Verbraucherverbänden belastet bleiben.

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